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Ökumene

Als evangelische Gemeinde im katholisch geprägten Eichsfeld ist uns ein gutes ökumenisches Miteinander mit den katholischen Christen aus den drei Stadtgemeinden besonders wichtig.

Als evangelische Christen wissen wir um historisch bedingte Unterschiede zwischen beiden Konfessionen. Entscheidend ist für uns aber der von Katholiken und Christen geteilte christusoekumenegemeinsame christliche Glauben, der im gemeinsamen apostolischen Glaubensbekenntnis ausgedrückt und im gemeinsamen Sakrament der Taufe anschaulich wird. Zur Feier des heiligen Abendmahls in der evangelischen Kirche sind deshalb auch unsere katholischen Geschwister in Christus herzlich willkommen.

Die ökumenischen Kontakte bewegen sich auf verschiedene Ebenen. Gemeinsame Gottesdienste zum Stadtfest, der Fastenzeit oder zum Taufgedächtnis, die ökumenische Bibelwoche im Januar und der gemeinsam vorbereitete Weltgebetstag der Frauen zeigen die traditionelle Verbundenheit der Gemeinden. Die Geistlichen der vier Stadtgemeinden treffen sich regelmäßig zu Planungsrunden. Von den evangelischen und katholischen Christen begrüßte ökumenische Zeichen sind weiterhin die Teilnahme der evangelischen Pfarrer an den jährlichen Palmsonntagsprozession, der ökumenische Pilgerweg durch die Kirchen und die gemeinsame Feier des Martinstags. Auch abseits der „offiziellen“ Treffen unterstreichen die vielfältigen guten persönlichen Kontakte zwischen Gemeindegliedern und den Geistlichen die gelebte Ökumene zwischen den Gemeinden.

 

Höhepunkte des Miteinanders waren:

Ökumenische Gottesdienst am Reformationstag 2004 mit Bischof Wanke und Bischof Hoffmann

Ökumenischer Gottesdienst am 20. August 2017 mit Landesbischöfin Ilse Junkermann und Bischof Ulrich Neymeyr. Dieser Gottesdienst erinnerte an den 1. ökumenischen Gottesdienst vor 30 Jahren.

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