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Die evangelische Gemeinde St. Martin |
Die evangelische Gemeinde St. Martin in Heiligenstadt ist wie ein bunter Garten mit vielen verschiedenen Blumen, die manchmal geordnet und manchmal durcheinander wachsen. Wir sind ein interessanter Garten, der zwar beschrieben werden kann, der aber erst in persönlichen Begegnungen mit einzelnen Blumen und bei Besuchen der verschiedenen Beete unserer Veranstaltungen seine Lebendigkeit zeigt. Einige Blumen haben ihren Platz in der Mitte des Gartens gefunden, andere stehen eher am Rand. Zum Garten unserer Gemeinde gehören wir alle, egal, wie oft jemand den Weg zu Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen findet. Als ein typischer Garten des Eichsfelds sind uns die verlässlichen Gartenwege von guten Strukturen und unser Hauptbeet „Gottesdienst“ wichtig. Wir glauben, dass Gott für unseren Gemeindegarten und für jede einzelne Blume wie ein guter und kreativer Gärtner sorgt, auch wenn wir nicht jeden Handgriff von ihm verstehen. Mit unseren Nachbargärten der drei katholischen Stadtgemeinden verbindet uns eine gute Freundschaft, die sich in gemeinsamen Aktionen und Treffen ausdrückt. Unser bunter Gemeindegarten hat bereits eine über 200järige Geschichte und wir sind gespannt, wie er sich in Zukunft entwickeln wird. Schauen Sie mit, wir freuen uns über jede neue Blume!
Statistik zur Gemeinde
Die evangelische Kirchengemeinde St. Martin hatte am 13. März 2007 1.647 Mitglieder, davon sind 869 Frauen und 778 Männer. Die größte Gruppe ist die der 61-70 jährigen mit 291 Personen. Von den 0-20jährigen, also einer doppelt so großen Alterspanne, sind dagegen nur 213 Personen erfasst.
Von ihren Mitgliedszahlen wächst die evangelische Gemeinde seit über zehn Jahren, was insbesondere durch viele Zuzüge in den attraktiven Ort Heiligenstadt erklärt werden kann. Im Jahr 2006 gab es neben einem Wiedereintritt und 16 Taufen insgesamt 117 Zuzüge. Dem stehen 8 Austritte, 27 Verstorbene und 73 Wegzüge gegenüber.
Im Kirchenjahr 2006 wurden 16 Menschen getauft, darunter 6 Erwachsene. Insgesamt 12 Konfirmanden wurden eingesegnet. Im letzten Jahr ließ sich aus der Gemeinde St. Martin leider nur ein Paar kirchlich trauen.
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